Die 10 wichtigsten Regeln für deine Yoga Übungen

Namaskar,

tut es dir auch so gut, wenn du deine Yoga Übungen praktizierst hast? Mir geht es auf jeden Fall so. Ich meine das wirklich ernst. Es entspannt, macht beweglich, munter und hilft zu fokussieren.

Hans-Peter, mein Lebensgefährte (diesen Titel hat ihm mein Bruder verpasst) merkt ziemlich schnell, wenn ich mit meinen Übungen im Rückstand bin.

Meine blaue Yoga Matte liegt zwar nicht mehr immer bereit zum Einsatz (unser Sohn hat mein Zimmerchen übernommen), aber ich finde meistens eine ruhige Ecke, um mich in die Yoga Übungen zu vertiefen…

Ich überlege momentan, ob ich mir eine Zweitmatte (neuer Trend?) zulegen soll, die ich bei meinen Schwiegereltern deponieren kann. Um ein bißchen Schwung in meinen Blog zu bekommen, ziehe ich mich seit letzter Woche jeden Tag für ca. 2 Stunden zu meinen Schwiegereltern zurück. Dort kann ich mich wirklich super gut auf das Schreiben konzentrieren und warum nicht zwischen durch eine Übung machen?

So, jetzt aber zum Thema dieses Posts: Wenn du auch regelmäßig (öfter als ein Mal die Woche) Yoga praktizierst, dann möchte ich dir diese Regeln ans Herz legen. Sie werden die positiven Effekte (körperlich, emotional, geistig und spirituell) deiner Übungen noch verstärken.

#1 Regel: Fange unter Anleitung an

Auch wenn du zu jeder Yoga Übung ein Video im Internet findest: Es ist besser unter professioneller Anleitung anzufangen, um dann zu Hause weiter zu üben. Insbesondere wenn du – wie ich –  nicht super beweglich bist, dann kann ein Yogalehrer helfen eine Übung mit dir Schritt für Schritt aufzubauen. Yoga Übungen haben eine starke Wirkung auf unseren inneren Organe, insbesondere auf das Drüsensystem. Deswegen sollten wir auch vorsichtig mit der Praxis sein und genau nachspüren, wie die Asanas bei unserem Körper ankommen.

#2 Regel: Achte auf deine Ernährung

Wenn du regelmäßig Übungen praktizierst, die über die Grundübungen (dazu demnächst mehr) hinaus gehen, dann ist es sehr empfehlenswert sich sattwisch zu ernähren. Alle anderen Lebensmittel nähren nicht unseren Körper, sondern stimulieren ihn. Das kann zusammen mit den Wirkungen der Übungen zu Konflikten führen.  Eine gute Übersicht der sattwischen Lebensmittel findest du z.B. auf Seite 3 in diesem Dokument.

#3 Regel: Halte dich warm

Vermeide Zug in deinem Zimmer, frische Luft ist natürlich ok. Falls notwendig halte dich mit Decken warm, z.B. wenn du Shavasana praktizierst.

#4 Regel: Bequeme Kleidung ist ein MUSS

Ich lese ab und zu mal (nicht oft), dass manche sich Gedanken darüber machen wie ihr Po in den neuen Yoga Pants aussieht. Mit dieser Regel löst sich das Problem in Luft auf. Cool, oder? Deine Kleidung sollte bequem und nicht(!) einengend sein. Falls du allein praktizierst und dein Raum warm genug ist, dann kannst du mit wenig Kleidung praktizieren. Aber das gilt wirklich nur für den Fall, wenn du allein praktizierst. Auf gar keinen Fall, wenn Männer und Frauen zusammen praktizieren. Während wir die Yoga Übungen praktizieren bildet sich auf unserer Haut ein feiner öliger Film, den wir nach der Praxis in unsere Haut massieren können (auch dazu in einem späteren Post mehr). Die beste und günstigste Lotion ever!

#5 Regel: Achte auf deinen Atemfluss

Für fortgeschrittene Yoga Übungen sollte das linke Nasenloch geöffnet sein. Falls du nicht frei durch das linke Nasenloch atmen kannst, dann halte für einige Zeit deine rechte Faust unter die linke Achsel (kein Witz) oder lege dich auf deine rechte Seite und lasse deinen Atem ganz natürlich fließen. Es funktioniert. Echt.

#6 Regel: Esse vorher nichts

Das ist wirklich ein guuter Punkt. Praktiziere bitte nicht sofort nach einer Mahlzeit. Hungrig macht es natürlich auch keinen Spaß, aber warte nach dem Essen mindestens 2 besser 2,5 Stunden bis du deine Praxis machst.

#7 Regel: 10 Minuten Pause

Nach den Yoga Übungen gilt: kein Duschen, kein Pranayama (Atemübungen) und auch keinen anderen Sport ausüben. Der Körper braucht mindestens 10 Minuten, um sich zu normalisieren (Drüsensystem) und um andere Tätigkeiten auszuüben, die anregend sind. Eine Kombination laugt den Körper aus, raubt ihm Energie und der positive Effekt bleibt aus. Im Gegenteil: Du bist danach fertig. Also, 10 Minuten Pause ist nicht viel, oder?

#8 Regel: Wichtig für Frauen

Das ist super wichtig und meistens wird dazu keine klare Position bezogen. Mädels, gibt euch während eurer Periode Ruhe, Ruhe, RUHE. Der Körper reinigt sich in dieser Zeit und das kann er am besten machen, wenn er sonst keine Anstrengungen bewältigen muss. Das gilt übrigens für jede Art von Anstrengung. Ich habe mal einen Vortrag von einer ayurvedischen Ärztin aus München gehört, sie hat speziell über Frauenmedizin gesprochen und sie meinte, dass Menstruationsschmerzen von zu viel Aktivität ausgelöst werden können. Sie sagte, dass ihre weiblichen Angestellten an ihren Tagen nicht arbeiten müssen. Wow! So weit müssen wir nicht gehen, aber einfach mal ausruhen. Wirklich. Kann ich nur bestätigen.

#9 Regel: Mache dich frisch

Du hast es fast geschafft. Das ist die vorletzte Regel und sie ist ganz einfach: Vor den Yoga Übungen tut eine Dusche oder mindestens eine Katzenwäsche gut.

#10 Regel: Sorge für frische Luft

Das klingt jetzt nach einer Selbstverständlichkeit, aber wenn die Fenster geschlossen sind, kann es schnell zu schlechter Luft kommen, vor allem wenn wir in einer Gruppe praktizieren. Ab und zu kurz Schock lüften tut gut.

Das sind wirklich die absolut wichtigsten Regeln, die alle Yogis beachten sollten. Aber insbesondere die, die sehr regelmäßig praktizieren.

Falls du andere Regeln kennst und praktizierst, dann teile sie mit uns. Ich freue mich auf deine Kommentare. Und wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du meinst, dass er auch für deine Freunde/Bekannte interessant ist, dann teile sie mit ihnen. Ich danke dir,

Alles liebe wünscht dir

Shriidevii

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